Einschreibeoptionen

Im Oberseminar steht die grundverschiedene Politik der beiden deutschen Staaten gegenüber der Sowjetunion zwischen 1949 und 1990 im Mittelpunkt. War die DDR als sowjetischer Satellitenstaat in mehrfacher Hinsicht abhängig von der Sowjetunion, musste die Bundesrepublik als westdeutscher Teilstaat erst zu einem Verhältnis mit der östlichen Supermacht finden, das erst im Zuge der Entspannungspolitik normalisiert wurde. In den westdeutsch-sowjetischen Beziehungen wechselten sich Phasen der Konfrontation mit solchen der Entspannung ab; trotz gemeinsamer Zugehörigkeit zum Ostblock war aber auch das Verhältnis zwischen der DDR und der Sowjetunion im Verlauf ihrer Geschichte alles andere als spannungsfrei. Diese wechselnden Konstellationen stehen im Mittelpunkt. Oftmals handelte es sich um ein Dreiecksverhältnis, bei dem die Beziehungen der beiden deutschen Staaten zur Sowjetunion auch  für Ost-Berlin und Bonn relevant wurden. Den Abschluss bildet ein Ausblick auf die deutsch-russischen Beziehungen zwischen 1991 und dem Ende der Ära Jelzin im Jahr 2000.

ePortfolio: Nein
Selbsteinschreibung (Teilnehmer*in)
Selbsteinschreibung (Teilnehmer*in)